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Langes Haar durch Extensions

Langes Haar durch Extensions © Pronatali - pixelio.de

Kurzhaarschnitte liegen zwar derzeit voll im Trend, aber falls dann doch wieder der Wunsch nach langen Haaren überwiegt, stehen vielen Frauen vor einem großen Problem: Das Wachsenlassen der Kurzhaarfrisur sieht meist ziemlich unschön aus. Extensions schaffen hier Abhilfe.

Extensions: Welche Technik passt zu mir?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Extensions im Haar anzubringen. Ihr Friseur berät Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten und welche Technik am besten zu ihrem Haar passt. Die gängigste Methode ist aber das Anbringen der Haarverlängerung mittels Keratinplättchen, den sogenannten Bondings. Die dünnen Strähnen werden dabei circa. 1,5 Zentimeter vom Oberkopf entfernt angebracht und die Keratinplättchen werden per Ultraschall mit dem Eigenhaar verbunden. Es gibt sowohl Echt- als auch Kunsthaar-Extensions, wobei die meisten Friseure auf Echthaarverlängerungen schwören. Die Verlängerung hält bei guter Pflege und monatlichen Kontrollen bis zu sechs Monate.
Für kurzfristige Haarverlängerungen – zum Beispiel für eine Brautfrisur – eignet sich das sogenannte Schalenbonding. Dabei werden die Extensions mit einem Spezialkleber an das Eigenhaar geklebt. Der Kleber löst sich bei der Haarwäsche wieder auf, die Haarpracht hält circa eine Woche lang.
Andere, weniger verbreitete, Methoden sind etwa das Anbringen der Extensions mittels Luftdruck oder Einflechten.
Die Preise für Extensions sind abhängig vom gewünschten Effekt, der gewählten Methode, der Beschaffenheit des Eigenhaars und dem verwendeten Fremdhaar. Kunsthaar ist erheblich billiger als Echthaar, doch auch bei Echthaar gibt es unterschiedliche Qualitäts- und Preisstufen. Man sollte in jedem Fall aber mit 500 bis 1000 Euro rechnen.

Extensions: Ja, aber bitte nur beim Profi!

Eine unsachgemäße Anbringung der Extensions oder schlechtes Material können fatale Folgen haben und sogar zu Haarausfall führen. Es wird daher auf jeden Fall empfohlen, eine Haarverlängerung nur in einem professionellen Friseursalon vornehmen zu lassen. Von Verlängerungen für zuhause ist ebenso abzuraten wie von Stylisten, die zwar berechtigt sind, die Extensions anzubringen, sie aber nicht schneiden oder färben dürfen. Berufsbezeichnungen wie „Stylist“ oder „Haarstylist“ sind nämlich nicht geschützt und können, im Gegensatz zum Titel „Friseur“, von jedermann verwendet werden.

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