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Das Friseur-Handwerk zählt zu den ältesten Berufen der Welt, und dennoch steht die Branche nach wie vor hoch im Kurs. Vor allem junge Mädchen entscheiden sich häufig zu einer Ausbildung zur Friseurin. Das vielseitige Tätigkeitsfeld und die Interaktion mit den Kunden zählen zu den Vorteilen des Berufs. Außerdem gilt der Beruf des Friseurs als krisensicher.

Friseur-Ausbildung: Daten und Fakten

Um eine Ausbildung zum Friseur beginnen zu können, ist ein Hauptschulabschluss notwendig, ebenso wie handwerkliches Geschick und Kreativität. Interessenten wird dringend geraten, vor ihrer Bewerbung einen Allergietest durchführen zu lassen, da die Chemikalien in den Produkten Allergien hervorrufen können. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre und erfolgt im dualen System – die Auszubildenden verbringen also einen Teil ihrer Ausbildung im Salon, den anderen Teil in der Schule. Die Abschlussprüfung wird vor der Handwerkskammer abgelegt. Auszubildende bekommen monatlich zwischen 320 im ersten und 500 Euro im dritten Lehrjahr, danach liegt das Gehalt im Durchschnitt zwischen 1300 für Gesellen und 2100 Euro für Meister. Das Gehalt eines Gesellen variiert allerdings, je nach Zusatzausbildung, und viele Friseure entscheiden sich außerdem dazu, die Meisterprüfung abzulegen, die sie zur Eröffnung eines eigenen Salons berechtigt. Das relativ geringe Gehalt eines Friseurs wird, ähnlich wie in der Gastronomie, häufig durch Trinkgelder aufgebessert. In der Regel sind Friseure in Salons angestellt, die von Friseur-Meistern geführt werden. Allerdings sind auch Hotels und Krankenhäuser mögliche Arbeitsplätze. Die meisten Salons haben samstags geöffnet, als Ausgleich dafür aber – je nach Standort – am Montag geschlossen. Vor allem Friseure, die in Salons in Einkaufszentren oder an belebten Einkaufstraßen arbeiten, müssen mit langen Arbeitszeiten rechnen.

Friseur: ein abwechslungsreicher Beruf

Der Berufsalltag eines Friseurs ist vielseitiger als man denken könnte: Neben den klassischen Aufgaben wie Waschen, Schneiden, Färben und Föhnen verstehen sich die meisten Friseure auch auf Maniküre, Pediküre und Make-up, sowie Augenbrauen- und Wimpern-Behandlungen. Immer mehr Salons bieten außerdem ausgiebige Kopfmassagen an. Des Weiteren bietet der Beruf eine Reihe von Spezialisierungsmöglichkeiten, wie etwa die Ausbildung zum Damen- oder Herren-Friseur. Außerdem hat man in diesem Berufsfeld die Möglichkeit, sich auf die Herstellung von Perücken oder das Anbringen von Extensions und Haarverdichtungen zu spezialisieren.

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